Web 2.0 oder „nur“ Content?
Professor David Mease bietet einen 14teiligen Kurs über data mining zu Mitarbeiterschulungen von Google, sowie auf der Universität für Studierende an. Dazu stellt er die jeweiligen Unterlagen, Notenschlüssel, wie Hausübungen auf seiner Website online. Doch kann dies bereits als Web 2.0 bezeichnet werden? Web 2.0 stellt eine veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internet dar. Benutzer können Inhalte im Net selbst behandeln, erstellen und untereinander vernetzen. Als Beispiele dafür gelten Wikis, Blogs, sowie Videoportale wie Flickr, oder Youtube. Als Content werden Medieninhalte bezeichnet, also Inhalte, die über Medien verbreitet werden. David Mease stellt also seine Kursunterlagen, sowie seinen Vortrag online und die Kursteilnehmer, sowie Studierende haben die Möglichkeit, das Vorgetragene mittels Internet zu erreichen. Als Web 2.0 würde ich persönlich nur beschränkt betrachten. Sofern es jedoch auch für Kursteilnehmer, oder Studierende die Möglichkeit gibt, Dinge zu publizieren, oder Kommentare abzugeben, wäre dies sehr wohl ein Fall von Web 2.0! Einen Vorteil hat diese Art des „Unterrichts“ in sofern, dass Personen, die aus zeitlichen Gründen nicht persönlich an den Terminen teilnehmen können, ihn von zu Hause aus verfolgen können und auch arbeiten können. Der wesentliche Nachteil, den ich hier erkenne ist, dass den Teilnehmern das direkte Rückfragen verwehrt bleibt und dadurch Missverständnisse auftreten können.
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