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Weblog- Jozef Cerven. Eine Einführung

Jozef Cerven behandelt in seinem Blog neben aktuellen politischen Geschehen, vor allem Themen die das Minderheitenproblem der Roma und Sinti in der Slowakei . Der Blog ist sehr umfassend gestaltet und die Texte werden durch hinzugefügte Bilder anschaulich gemacht. Jozef Cerven ist ein katholischer Priester aus Lunikov in der Slowakei. Neben einem Verzeichnis verschiedener Rubriken bietet der Blog auch eine Suchfunktion an. Außerdem ist dort die aktuell von Herrn Cerven gelesene Literatur angegeben und von ihm angeführte lesenswerte Textpassagen. Weiters gibt es die Möglichkeit aus einer Liste von Jozef Cervens „Lieblings- Blogs“ und beliebtesten Websites auszuwählen und diese anzuklicken. Eine zusätzliche Kalender- und RSS- Funktion verhelfen dem Blog zu einem noch angenehmeren Gebrauch. „RSS ist ein Service auf Webseiten, der ähnlich einem Nachrichtenticker die Überschriften mit einem kurzen Textanriss und einen Link zur Originalseite enthält. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed (engl. to feed – im Sinne von versorgen, einspeisen, zuführen). Er liefert dem Leser, wenn er einmal abonniert wurde, automatisch neue Einträge.“ (wikipedia- RSS)

Besonders ausführlich schildert Cerven die Problematik der Roma und Sinti als Minderheit in der Slowakei. Diese Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist für die Slowaken wichtig, denn die Roma und Sinti zählen zur grössten Minderheit in der Slowakei. Ein strittiger Punkt ist ihre Integrität und die Integrationsarbeit, die das Land Slowakei leistet, oder leisten sollte. USA und EU kritisieren die „wenigen Bemühungen“ um Integration der Minderheit seitens des slowakischen Staates. Im Jahr 2007 hat der europäische Gerichtshof für Menschenrechte die Tschechische Republik, in der die Situation ähnlich der der Slowakei ist, sogar wegen Diskriminierung verurteilt. In der Slowakei selbst wird die Situation in den Medien anders dargestellt: Es herrscht ein Bild von Roma, die einfach „nicht integrierbar“ sind und sich jeglicher Art von Zusammenarbeit widersetzen. Sie seien nicht interessiert an der Eingliederung in unser gesellschaftliches Beschäftigungs- und Wohnsystem und verbieten Familienmitgliedern durch Ausschlussdrohungen, nach Arbeit zu suchen.

Interessant wäre es, die Wahrheit zu Erfahren, über den schmalen Grad zwischen Diskriminierung und „nicht integriert werden wollen“ der Minderheit in der Slowakei und Tschechien.

Juni 1, 2008 - Verfasst von yvonka | Nicht kategorisiert | | Noch keine Kommentare

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